Europa
Der Seehund ist die einzige Robbenart, die sich hier in Dänemark regelmäßig fortpflanzt; nach einer Virusepidemie 1988 nehmen die Seehundbestände im Wattenmeer jetzt wieder zu.
Die Jungtiere werden auf Sandbänken geboren und können schon kurz nach der Geburt schwimmen. Die Jungtiere werden ausschließlich an Land gesäugt, wobei sie sehr empfindlich auf Störungen reagieren. In den 28 Tagen, in denen die Jungtiere gesäugt werden, nehmen sie pro Tag 800-900 g an Gewicht zu (im Vergleich dazu nimmt ein Kind in der Stillzeit ca. 35 g am Tag zu). Die Seehundmilch hat ein Fettgehalt von 50 %.
Beim Schwimmen bewegen die Seehunde ihren Hinterleib wie Fische seitlich hin und her. Anstelle von äußeren Ohren wie wir Menschen haben die Seehunde Ohrlöcher. Dies trägt beim Schwimmen mit zu einem geringeren Wasserwiderstand bei. Die dicke Fettschicht der Seehund wirkt wärmeisolierend.
Gewicht:
Männliches Tier:
Ca. 100 kg
Weibliches Tier: Ca. 45-80 kg
Nahrung:
Fische, Tintenfische, Konchylien, Schnecken und Muscheln
Lebensraum:
Bereiche mit relativ niedrigem Wasser, besonders um Sandbänke
Geschlechtsreife:
Männliches Tier:
Ab dem Alter von 3-6 Jahren
Weibliches Tier: Ab dem Alter von 2-5 Jahren
Tragzeit:
1 Jahr
Anzahl Jungtiere pro Wurf:
1
Lebenserwartung:
40 Jahre











